Konzeption - Seite 9

 

7.2. Projektarbeit

Igel Theater 2016

Einer der Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit ist die Projektarbeit. Sie ist situationsorientiert und umfasst viele Gebiete. Im Rahmen von Projekten können Kinder unsere komplizierte Welt kennen und verstehen lernen. Projekte entwickeln sich aus dem Interesse der Kinder und aus den Fragen, die sie stellen. Aus diesem anfänglichen Interesse entstehen weitere Nachfragen, aus denen sich wiederum Nachforschungen und Experimente ergeben. Stets sind die Kinder aktiv beteiligt und mit Eifer bei der Sache. Ziel des Projektes liegt in der Auseinandersetzung mit einer Thematik. Angestrebt wird ein Zuwachs an Wissen und eine Kompetenzerweiterung bei den Kindern.
Unsere Projekte führen wir mit verschiedenen Interessengruppen durch. Interessante Projekte wie z. B. das Radioprojekt, das Tierweltprojekt, das Kinesiologieprojekt, das Farbprojekt, das Tanzprojekt, das Leseprojekt, das Rechenprojekt, das Theaterprojekt, das Englischprojekt, das Musikprojekt, das Zahnputzprofiprojekt u.v.m. werden im Hort mit den Kindern geplant und durchgeführt. Am Ende eines Projektes steht immer die Ergebnisdarstellung (ein Fest, eine Broschüre, eine Bilderwand oder ein Bericht). Jedes Projekt verlangt interdisziplinäres Arbeiten, bei dem jeder von jedem, aber vor allem jeder miteinander lernen kann.

 
7.3. Regeln und Grenzen

Trotz und vielleicht auch gerade wegen des großen Freiraums für die eigene individuelle Gestaltung des Nachmittags sind verbindliche Regeln und Absprachen wichtig. An diese müssen sich die Kinder, wie auch die Betreuer, halten. Regeln sollen zur Erleichterung des gemeinsamen Lebens dienen, für alle nachvollziehbar und überschaubar sein. Damit unsere Kinder die Notwendigkeit von Grenzen hinterfragen, selbst formulieren und einhalten lernen, ist es uns wichtig, dass Regeln und Grenzen in gemeinsamen Besprechungen, Kinderkonferenzen oder Krisensitzungen besprochen und gemeinsam getroffen werden. Die Kinder sollen unser Interesse an ihrer Meinung spüren und das Gefühl haben, dass sie ernst genommen werden. Außerdem lernen sie dadurch Meinungen und Interessen zu äußern, sich für eigene Bedürfnisse einzusetzen, zu diskutieren und kompromissbereit friedliche Lösungen für gemeinsame Probleme zu finden.

 

 

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