Projekte

 

Musikprojekt im AWO Hort:

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Seit einigen Jahren hat der Hort seinen eigenen Chor, der viele Veranstaltungen musikalisch umrahmt. Dieser trifft sich jeden Montag von 15:00 Uhr - 16:00 Uhr in unserem Zirkusraum. Die Kinder können dabei ihr Potential unter Beweis stellen und erfahren durch den Applaus Wertschätzung und eine Anerkennung für ihre Leistungen. Diese schönen Erlebnisse stärken das Selbstbewusstsein der Kinder. Beim Musikprojekt werden Lieder gesungen, die den Kindern gefallen und die ihnen Spaß machen. Ob Pop, Rock, Kinderlieder, englische Songs, es ist alles möglich. Das Projekt orientiert sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Kinder und soll vor allem Freude machen. Neben Stimmbildung und spielerischer Einführung in den Chorgesang bekommen die Kinder einen Zugang zu Rhythmik durch das Ausprobieren und Begleiten der Lieder durch Instrumente wie Rasseln und Trommeln.

 

 

 

Leseprojekt: Leselust statt Lesefrust
 
AWO Leseprojekt2013
 
Lesen macht Spaß und klug. Ein Projekt zur Stärkung der Lesekompetenz und zur Förderung von Chancengleichheit und Integration
 
Planung/Projektthema:
 
Um die Lust am Lesen zu wecken und die Lesefähigkeit zu verbessern, lesen ehrenamtliche MitarbeiterInnen regelmäßig mit den Hortkindern. Es geht darum, Kindern der ersten und zweiten Jahrgangsstufe an der Grundschule Füssen Unterstützung beim Lesen lernen zu geben und das Leseverständnis zu fördern, weil Lesen als Schlüsselqualifikation in der Schule den Grundstein legt für eine erfolgreiche Schullaufbahn. Insbesondere für die Kinder mit Migrationshintergrund ist dieses Projekt eine Maßnahme zur Verbesserung der Chancengleicheit, dass den Kindern die Möglichkeit einer erfolgreichen Schulkarriere sowie Zukunftsperspektive eröffnet und so langfristig zu einer gelungen Integration beiträgt.
 
Bedarfsorientierung:
 
Gefördert werden sollen vor allem Kinder, die beim Lesen lernen Schwierigkeiten haben und Kinder, deren Eltern und Familien aus unterschiedlichen Gründen (eigene Sprachprobleme, Berufstätigkeit) sehr wenig oder gar keine Hilfestellung beim Lesenüben geben können.
 
Ziele des Projekts:
 
Stärkung der Lesefertigkeit (den Text lesen können)
 
Verbesserung des Leseverständnisses (den Text verstehen)
 
Lust am Lesen wecken
 
Konzentrationsfähigkeit verbessern
 
Sprachfähigkeit schulen
 
Übergeordnetes Ziel des Projektes ist die Schaffung von Chancengleichheit in Bezug auf die Schulbildung. Ein guter Schulabschluss soll den Kindern Zukunftsperpektiven eröffnen und Integration fördern.
 
Zustätzlich gibt es seit Oktober 2010 ein Rechenprojekt, das von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern durchgeführt wird. Montags, mittwochs und donnerstags begleiten Frau Erika Wolf und Herr Götz Hildebrand die Kinder mit Rechenschwierigkeiten bei ihren Hausaufgaben. Durch spielerische Art und Weise werden die Kinder individuell gefördert und gestärkt. Zusätzlich bieten die Ehrenamtlichen Rechenspiele, Rechenmandalas und Rechenmaterialen zur Rechenkompetenz an.

 

Sportprojekt:

Das Projekt “Sportunterricht im Kinderhort” ist aus dem Wunsch der Kinder nach mehr Sport und Spiel heraus entstanden und soll auch einen Beitrag zur Gesundheitsprävention leisten.
Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Bewegung - besonders nach dem stundenlangen Stillsitzen in der Schule und bei den heutzutage schon in der Grundschule doch recht umfangreichen Hausaufgaben.
 
Pädagogische Ziele:
 
- Verbesserung der motorischen Fähigkeiten
- Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit trainieren
- Koordination Auge-Hände-Füsse üben
- Teamfähigkeit und Soziale Kompetenzen erlernen
- Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl steigern
- Körperbewusstsein erlangen
- Abbau von Aggressionen und Spannungen durch Bewegung
 
Die Umsetzung:
Freitags von 14.00 bis 15.00 Uhr steht uns die große Turnhalle der Füssener Hauptschule zur Verfügung.
alt Nach einer Aufwärmphase mit Laufspielen und leichten Dehnungsübungen nutzen wir die vorhandenen Geräte wie z.B. Kletterstange, Ringe oder Medizinball.
 Besonders das Schaukeln an den Ringen mit einer dicken Weichmatte als Unterlage ist wegen der Möglichkeit, sich selbst akrobatische Übungen auszudenken und diese dann  vorzuführen, bei den Kindern sehr beliebt. An der Kletterstange z.B. erleben wir so manche Überraschung: nicht die verbal starken Buben, sondern die sehr viel ruhigeren  Mädchen erklimmen stolz die Stange bis zur Hallendecke. Bei der anschliessend stattfindenden Diskussion stellt sich heraus, dass der klassische Liegestütz wohl die geeignete Übung ist, um irgendwann auch das Ziel Turnhallen-decke zu erreichen. Sofort entsteht ein Wettbewerb um die höchste Anzahl korrekt ausgeführter Liegestützen, wobei die Kinder aber gebremst werden müssen, damit der Muskelkater am nächsten Tag nicht gar zu schlimm wird.Beim ebenfalls sehr beliebten Möhrenziehen legen sich die Kinder sternförmig auf den Hallenboden und haken sich mit den Armen ein. Jetzt erscheint der Bauer in Gestalt eines Erwachsenen und versucht eine einzelne “Möhre” an den Beinen aus dem Kreis zu ziehen. Bei dieser Übung entwickeln die Kinder einen enormen Teamgeist - gilt es doch, als Gruppe dem rabiaten Bauern zu widerstehen.Da es an einigen Freitagen zu heftigen Konflikten zwischen Buben und Mädchen zur Frage, welche Spiele heute gespielt werden, kam und sich eine Gruppe Buben herauskristallisierte, die ernsthaft an einem regelmässigen Fussballtraining interessiert sind, wurde gemeinsam beschlossen, im wöchentlichen Rhythmus Mädchen- Buben- und gemischtes Turnen durchzuführen. Wahrscheinlich wird dies im Sommer wieder geändert, weil das Fussballtraining dann im Freien stattfinden kann. Es ist zu beobachten, dass einige Übungen aus  dem Sportprojekt -besonders Reaktionsspiele und Geschicklichkeitsübungen - von den Kindern mit grossem Interesse in die Freispielzeiten im Hort übernommen werden.
 
 

 

Hip Hop und Breakdance:

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Aus einer Elterninitiative ist eine Tanzgruppe entstanden. Aus Spaß an der Freude, wurde das Hip Hop und Breakdance - Tanzprojekt bis zum heutigen Tage weiterverfolgt.
 
Bildungs- und Erziehungsziele:
 
Verbesserung der Grobmotorik
Selbstkonzept
Durch Bewegung einen bewussten Zugang zu sich selbst finden.
Seine Leistungsfähigkeit realistisch einschätzen.
Das Selbstwertgefühl durch mehr Bewegungssicherheit steigern.
Selbstwirksamkeit erfahren durch selbstständiges lösen von Bewegungsaufgaben.
 
Motivation:
 
Neugier auf neue Bewegungsabläufe und motorische Herausforderungen entwickeln.
Freude am Zusammenspiel in einer Gruppe.
Ermutigung durch Individualität und Originalität der Bewegungsideen.
Soziale Beziehungen
Regeln verstehen und einhalten
Bewegung als Interaktions- und Kommunikationsform erleben.
Teamgeist und Kooperation bei gemeinsamen Bewegungsaufgaben ausbauen.
Kognition
Problemlösestrategien durch den Umgang mit Bewegungsalternativen entdecken.
Phantasie und Kreativität durch ausprobieren neuer Bewegungs- und Schrittideen verbessern.
Gesundheit
Bewegung als Möglichkeit wahrnehmen, seine Gefühle ausdrücken, sowie die Impulskontrolle und die innere Ausgeglichenheit zu stärken.
Steigerung von körperlichem und psychischem Wohlbefinden.
Gelegenheit die motorischen Fähigkeiten selbstständig zu erproben.
Einsatz des ganzen Körpers
Steigerung der Kondition
 
Aufgabe der Projektleiterin:
 
Die Bewegungsideen der Kinder aufzugreifen, sie zu ordnen und zu einer selbstständigen Choreographie zusammenzufassen.
Strukturelle Rahmenbedingungen
Es wurden zwei Tage in der Woche ausgemacht. Am Dienstag von 15:00 Uhr -16:00 Uhr und am Donnerstag von 15:00 Uhr -16:00 Uhr

 

 

Angeleitete Bewegungs-Kampfspiele:

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Bewegungsspiele sind unserer Meinung nach ein guter Ausgleich zum Schulalltag und dienen zum Abbau jeglichen Stresses. Für unsere Kinder ist es wichtig sich auszutoben und ihre inneren Spannungen, die durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, abzubauen. Zudem haben Kinder einen natürlichen Bewegungsdrang, den sie auch ausleben wollen. Unsere Hortkinder nehmen diese Spiele sehr gut an und zeigen sehr viel Interesse, sowie Motivation daran teilzunehmen.
 
Thema des Projekts:
 
Bewegungsmemory
Museum
Mord in der Disco
Feuer-Wasser-Blitz
Fußball etc.
 
Pädagogische Ziele:

- Freude an der gemeinsamen Bewegung mit anderen erwerben

- Regeln verstehen und einhalten

- Bewegung als Interaktions- und Kommunikationsform erleben
- Spaß am gemeinsamen Spiel
- Schnelligkeit (Feuer-Wasser-Blitz)
- Kompetenzförderung
- Bewegungserziehung und Ausdauer stärken
- Motorische und koordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten erproben und verfeinern (Grob- und Feinmotorik, Kraft, Schnelligkeit, Koordinationsfähigkeit, Reaktion, Raumorientierung, Rhythmus, Gleichgewicht, Differenzierung)
- Körpergefühl und Körperbewusstsein entwickeln
- Bewegungsbedürfnisse befriedigen
- Steigerung des Selbstwertgefühl
- Durch Bewegung einen bewussten Zugang zu sich selbst finden.
- Das Selbstwertgefühl durch mehr Bewegungssicherheit steigern und Konflikte- Emotionale, soziale Beziehungen
- Bewegungsfreude und Aktivitätsbereitschaft erhalten.
- Freude am Zusammenspiel in einer Gruppe entwickeln.
- Leistungsverbesserungen innerhalb des eigenen Leistungsfortschritts und nicht nur im Vergleich mit anderen sehen.
- Kognition
- Konzentration z.B. auf bestimmte Bewegungsabläufe.
- Wissen um den sachgerechten Gebrauch von Spielobjekten und Sportgeräten.
- Phantasie und Kreativität durch Ausprobieren neuer Bewegungsideen.
- Gesundheitliche Bildung
- Ausgleich von Bewegungsmangel
- Steigerung des körperlichen und psychischen Wohlbefindens
- Bewegung als Möglichkeit wahrnehmen, seine Gefühle ausdrücken sowie die Impulskontrolle und die innere Ausgeglichenheit zu stärken.
- Ausbilden leistungsfähiger Organe
 
Bewegungsmemory
Es werden 2 Kinder ausgesucht und rausgeschickt. Die übrigen Kinder bilden jeweils zu zweit ein Paar, die gleiche Bewegungen machen. In der ganzen Gruppe wird abgesprochen, welche Kinder welche Bewegungen machen. Die 2 Rausgeschickten Kinder werden wieder reingeschickt. Sie machen untereinander aus, wer als erster anfängt. Das Kind, das anfängt nennt immer 2 Kinder die sich bewegen dürfen. Nach und nach finden sie durch die gleichen Bewegungen der Kinder die passenden Paare zusammen. Das Kind, das die meisten Paare gefunden hat, hat gewonnen.
 
Museum
1 Kind wird rausgeschickt. Dann werden 3 Kinder ausgesucht, die sich bewegen dürfen. Alle Kinder suchen sich im Bewegungsraum eine Position aus. Sie können stehen, sitzen, oder liegen (aber nicht hängen !!!). Es muss so bequem für die Kinder sein, dass sie es schaffen sich länger in der Position zu halten, ohne sich zu bewegen. Es darf sich keiner bewegen oder die Position verändern, außer diesen 3 Kindern, die ausgesucht wurden. Das raus geschickte Kind wird wieder reingeholt, während die anderen still und bewegungslos in ihren Positionen stehen. Das Kind, das herausfinden muss, wer sich bewegt beobachtet alle. Es hat 3 Schüsse frei. Wenn das Kind jemanden sich bewegen sieht, darf es den anderen abschießen. Die Kinder, die sich bewegen dürfen, müssen auffällig ihre Position verändern. Wenn das Kind alle 3 Schüsse richtig hat, dann hat das Kind gewonnen. Hat das Kind aber alle 3 Schüsse falsch verschossen, hat es verloren. Dann fängt das Spiel von vorne an. Das Kind, das draußen war, darf sich ein neues Kind aussuchen das rausgeht. Ziel des Spiels ist, die Konzentration zu fördern.

Mord in der Disco
Es wird 1 Kind ausgesucht und rausgeschickt, dass ist dann der Detektiv. Unter den Kindern, die im Bewegungsraum bleiben, wird dann ein Mörder ausgesucht. Während alle im Bewegungsraum tanzen, sucht sich der Mörder ein Kind aus, das er „umbringt" (indem es mit dem Finger angetippt wird). Der Mörder darf auch sich selber umbringen. Das angetippte Kind oder der Mörder fallen um und sind tot. Alle Kinder setzen sich im Kreis um den „Toten" herum und trauern um ihn. Der Detektiv wird reingeholt und muss durch Fragen an die Kinder herausfinden, wer der Mörder ist. Die Kinder merken sich ihre Antwort und wiederholen sie, bis auf den „Mörder". Der „Mörder" muss zwei verschiedene Antworten geben. So findet der Detektiv den „Mörder" heraus. Nachdem er den „Mörder" hat, fängt das Spiel von vorne an.

Feuer-Wasser-Blitz
Ein Kind ist im Besitz der Trommel, wenn alle bereit sind darf das Kind mit der Trommel loslegen und einen Rhythmus trommeln. Sobald er aufhört mit dem Trommeln, gibt er ein Kommando z.B. Feuer, und alle Spieler führen das Kommando schnellst möglichst aus. Derjenige, der am langsamsten war oder die Aktion nicht richtig ausgeführt hat, scheidet aus.
Ziel des Spiels ist es, bis zum Schluss durchzuhalten und dann als Sieger das „Trommelkind" werden.
Feuer:Alle Kinder laufen auf Kommando in eine vorher ausgemachte Ecke, der letzte scheidet aus.
Wasser:Alle Kinder klettern auf Kommando auf die vorher besprochene Erhöhung. Kein Körperteil darf mehr den Boden berühren sonst scheidet man aus. Auch hier zählt wieder die Schnelligkeit „den letzten beißen die Hunde".
Blitz:Alle Kinder legen sich schnellstmöglich auf den Bauch und bleiben regungslos liegen wer sich bewegt oder am langsamsten ist scheidet aus.
Brücke:Alle Kinder gehen auf Kommando in den 4 Füßler Stand, drücken die Beine durch und bleiben auch hierbei regungslos. Wie bei allen anderen Figuren gilt auch hier, wer sich bewegt oder der letzte ist scheidet aus.
Sonne:Alle Kinder legen sich auf Kommando regungslos auf den Rücken und simulieren ein Sonnenbad.
Wer sich bewegt oder am langsamsten ist scheidet aus.
Das Spiel kann beliebig variiert werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
 

 

Die Welt des Tanzes:

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Langjähriges Tanzprojekt
Zielgruppe: ca. 16 Mädchen von 1-5 Klasse, im Alter von 6-12 Jahren.

„Tanzen ist eine der schönsten Formen der Kommunikation und ein Hobby fürs ganze Leben. Kindertanzen stärkt das Selbstbewusstsein, entwickelt Rhythmus und Körpergefühl, fördert den Gemeinschaftssinn und die Kreativität. Kinder haben eine natürliche Begabung für Bewegung auf und zur Musik, aber das Wichtigste: Sie haben daran Spaß! Christina Karl
Seit September 2002 redeten die Mädchen verstärkt über den orientalischen Schleiertanz und fragten ob wir die Grundfiguren des Bauchtanzes im Kinderhort miteinander erlernen können. Auf spielerische Art haben wir ersten Tanzspiele, Tänze und Choreographien erlernt und aufgeführt, Ursprünge des Bauchtanzes und der orientalischen Kultur kennen gelernt, prächtige Kleidungsstücke und Kostüme selber hergestellt, orientalisches Essen gekocht, Videokassetten angeschaut, Trommelmusik angehört, meditiert und einen Videofilm gedreht. Ich habe mich sehr auf die gemeinsamen Entdeckungen und Erfahrungen gefreut und gehofft, dass die Arbeit an dem Projekt uns allen Spaß machen würde. Die ersten Schritte lagen bereits hinter uns. Ich wünschte den Kindern durch das Bauchtanzen viele motivierende Erfolgserlebnisse und stand auch den Eltern jederzeit gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

Bildungs- und Erziehungsziele:
 
- Motorik
- Bewegungserfahrungen sammeln und elementare Bewegungsbedürfnisse befriedigen.
- Motorische und koordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten erproben und verfeinern (Grob- und Feinmotorik, Kraft, Schnelligkeit, Koordinationsfähigkeiten, Reaktion, Rhythmus, Raumorientierung).
- Eigene körperliche Grenzen erkennen und durch Üben erweitern.
- Körpergefühle und Körperbewusstsein entwickeln.
- Selbstkonzept
- Durch Bewegung einen bewussten Zugang zu sich selbst finden.
- Das Selbstwertgefühl durch mehr Bewegungssicherheit steigern.
- Seine Leistungsfähigkeit realistisch einschätzen.
- Motivation
- Bewegungsfreude und Aktivitätsbereitschaft erhalten.
- Neugier auf neue Bewegungsabläufe und motorische Herausforderungen entwickeln.
- Freude am gemeinsamen Tanzen in einer Gruppe entwickeln.
- Ermutigung durch Individualität und Originalität der Bewegungsideen.
- Soziale Beziehungen
- Teamgeist und Kooperation bei gemeinsamen Bewegungsaufgaben ausbauen.
- Freude an der gemeinsamen Tanzbewegung mit anderen erwerben.
- Üben von Rücksichtnahme, Fairness und Verantwortungsbereitschaft.Tanz und Bewegung nach Musik als Kommunikationsform erleben.
- Kognition
- Konzentration z.B. auf bestimmte Bewegungsabläufe, Tanzschritte, Choreographieabläufe.
- Phantasie und Kreativität, durch Ausprobieren neuer Bewegungs- und Tanzideen, verbessern.
- Problemlösestrategien durch den Umgang mit Bewegungsalternativen entdecken
- Gesundheit
- Tanzen gehört zu elementaren menschlichen Ausdrucksformen. Durch das Tanzprojekt erhalten Kinder ausreichend Gelegenheit ihre motorischen Fähigkeiten selbsttätig zu erproben, zu vertiefen und nach Rhythmus der Musik mit verschiedenen Bewegungsarten (gehen, laufen, drehen, schwingen, hüpfen, stampfen ….) zu experimentieren.

Aufgabe der Projektleiterin
Die Bewegungsideen der Kinder aufzugreifen, sie zu ordnen und zu einer Tanzgestaltung zusammenzufassen und vorgegebene Tanzbeschreibungen, gebundene Tänze, fixierte Bewegungsabläufe mit Gestaltungsvorschlägen der Kinder zu kombinieren.
 
Pädagogische und organisatorische Umsetzung des Projektes und inhaltlicher Ablauf:
 
 Es wird im Sitzkreis mit den Mädchen besprochen, wie sie das Tanzprojekt gestalten wollen.
Ideensammlung, Ablauf des Projektes und die grobe Jahresplanung wird schriftlich fixiert.
Die Mädchen erarbeiten sich unter Begleitung der Projektleitung Tanzdauer, Zeit für Bastel- und Gestaltungsaktionen, Regeln während des Tanzes, die durch die Selbsterarbeitung auch eingehalten werden.

Durchführung:

Im Vordergrund steht die Integration der situativem Gelegenheiten, dass flexible Eingehen auf die momentanen Interessen des Kindes. Handlungsleitend ist der Wechsel zwischen Phasen der Anleitung, Aufwärmen, Übung und Phasen der Eigenaktivität/Fantasietanz und Bastel-/Gestaltungsarbeiten, von Bedeutung.
Auf ein ausgewogenes Verhältnis von Bewegung und Ruhe, von Spannung und Entspannung, wird geachtet.
Am Schluss der angeleiteten Tanz- und Bewegungsstunde steht eine Entspannungsübung, ein ruhiges Spiel, oder ein Abschlussritual, als Ausklang.
Dabei wird der Tagesverlauf bewertet und die Stunde reflektiert.

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Bedeutung des Projekts für den Hortalltag

Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe hat stark zugenommen. Der Bekanntheitsgrad der Einrichtung wurde durch Auftritte in den verschiedenen Einrichtungen und Zeitungsartikel positiv beeinflusst.
Elternarbeit hat sich ebenfalls positiv verstärkt und der Kontakt zu den anderen Einrichtungen ist dadurch auch gefestigt.
 
Erfahrungen mit dem Projekt:

Alles in allem war und ist das Projekt auf ganzer Linie, ein voller Erfolg, so dass Tanzen in unserer Einrichtung ein fester Bestandteil seit 5 Jahren geworden ist. Tanzen ist ein lang organisiertes Projekt, das jährlich aktualisiert und weiter durchgeführt wird.
Bewertung des Projektverlaufs im Überblick
Die Reflexion und Bewertung verläuft sehr positiv.
Durch eine gute Zusammenarbeit aller Erzieher und Kinder verlief alles wie geplant harmonisch und konfliktfrei.

  

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